Ausflug nach Leipzig 12.7.-14.7.2019

Bildergalerie

Leipzig - ein Sommermärchen

 

Kolb-Reisen hatte nicht zuviel versprochen. Es war ein tolles Wochenende in einer historischen Innenstadt mit einem stadtnahen Hotel (Penta Hotel), alles war fußläufig zu erreichen, was die Bühnenkracher zu allerlei Stadtspaziergängen verführte.

Leipzig hat wunderschöne Jugendstilhäuser, enge Gassen, interessante Hinterhöfe und Passagen.

 

Gleich bei unserer Ankunft in Leipzig an der Thomaskirche begann unsere Stadtführung. Das alte Rathaus, Gewandhaus, die Oper und die Nikolaikirche. Erinnerungen an die Montagsdemos, der gewaltlosen Widerstandsbewegung, waren hier präsent.

Heute ist es ein beliebter Platz mit Restaurants und Flaniermeile.

 

Am Abend hatten die Bühnenkracher noch genügend Zeit auf den "Drallewatsch" zu gehen, der Namensgeber für Leipzigs Erlebnismeile mit mehr als 30 Restaurants, Cafes und Kneipen.

Einige traf man am späten Abend noch an der Bar im Eingangsbereich des Hotels wieder.

 

Am nächsten Tag wurden uns die Schönheiten außerhalb der Stadt gezeigt. Mit dem Bus ging es bequem zu bedeutenden Baudenkmälern und zum Völkerschlacht-Denkmal.

Ein kühler Wind wehte noch am frühen Morgen, überhaupt waren die Temperaturen für den July sehr angenehm.

 

Der Nachmittag war zur freien Verfügung und so gingen die Bühnenkracher Richtung Innenstadt. Jetzt konnte man  in all die Geschäfte gehen, die wir bei der Stadtführung entdeckt hatten. Für die Frauen ist eine Stadtführung unter der Woche die reinste Qual, und sollte nur Sonntags stattfinden. Das ist wie einem Hund mit Beißkorb eine Wurst hinzuhalten...

Kurzum, jeder hatte ein anderes Ziel und die "Leipziger Lerchen" - ein süßes Gebäck - sollten auch probiert werden.

Über den Wochenmarkt schlendern oder in Auerbachs Keller sitzen, ach was könnte man alles ansehen. Schon alleine der Bahnhof war eine riesige Einkaufsmeile, man konnte nicht genug kriegen.

 

Am Abend besuchten wir noch die "Leipziger Funzel", ein Kabarett-Theater vom Feinsten. "Freude schöner Spötterfunken", ein tolles Kabarett mit einer "Angela Merkel", umwerfend.

Man saß etwas beengt, es war ein gemütlicher Keller und der "Service" hatte etwas Mühe zu den Tischen zu kommen.

 

Am Sonntag war die Weinregion Saale-Unstrut unser nächstes Ziel.

Freyburg, die Rotkäppchen-Stadt, hier wartete man mit einer Führung auf uns.

Nach der Besichtigung der alten Fässer und einer kurzweiligen Sektprobe traten wir den Heimweg an. Wir hatten gelernt, daß man den Sekt aufgrund seiner mühevollen Herstellung als Produkt wertschätzen sollte, also net oifach naasaufa, net aus dr Flasch drenka, passende Gläser nemma, emmer zu einem Anlass trenka, en Ruhe genießa, ond net astoße, wega dr Kohlasäure, sonscht gangat Perla weg - so, jetzt wissat ihr des au!

 

                                                Eure Vergügungs-Minischtere

                                                                                Renate